Flächennutzungsplan: Gemeinde Ittlingen

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Hauptbereich

Flächennutzungsplan

Verwaltungsraum Eppingen: Stadt Eppingen - Gemeinde Gemmingen - Gemeinde Ittlingen

Ittlingen

12. Änderung der 3. Gesamtfortschreibung des Flächennut-zungsplans der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Eppingen – Gemmingen – Ittlingen

Öffentliche Bekanntmachung über die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Auslegung des Entwurfs zur 12. Änderung der 3. Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplans der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Eppingen – Gemmingen – Ittlingen gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB)

In seiner öffentlichen Sitzung am 05.03.2020 hat der Gemeinsame Ausschuss der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Eppingen - Gemmingen - Ittlingen die Beteiligung der Öffentlichkeit und die Auslegung des Entwurfs zur 12. Änderung der 3. Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplans der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Eppingen – Gemmingen – Ittlingen gemäß § 3 Abs. 2 BauGB beschlossen.

Die Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 2 BauGB wird aufgrund der Schließung der Verwaltung für die Öffentlichkeit zu gegebenem Zeitpunkt wiederholt.

Die Lage und der Umfang des Plangebiets sind dem nachfolgend abgedruckten Übersichtsplan zu entnehmen. Das Plangebiet befindet sich auf Gemarkung Elsenz.

Die Zielsetzung des Aufstellungsverfahrens besteht in der Schaffung der planungsrechtlichen Zulässigkeitsvoraussetzungen für den Bau einer Reithalle. Zur Sicherung dieser Planungsziele ist neben der Aufstellung des Bebauungsplans die 12. Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich (Parallelverfahren gem. § 8 Abs. 3 BauGB).

Der Entwurf der 12. Änderung des Flächennutzungsplans liegt mit Begründung einschließlich Umweltbericht sowie den nach Einschätzung der Stadt wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen in der Zeit vom

23.03. bis einschließlich 24.04.2020

während den üblichen Dienstzeiten im Rathaus Eppingen, Marktplatz 5, Geschäftsbereich Städtebauliche Entwicklung / Abteilung Stadtplanung, Aushang gegenüber Zimmer 214, 2. OG (Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und zusätzlich donnerstags von 13.30 bis 17.30 Uhr), im Rathaus Gemmingen, Foyer 1. Obergeschoss (Montag - Freitag 8.30 Uhr - 12.00 Uhr und zusätzlich dienstags von 15.00 Uhr - 18.00 Uhr) und im Rathaus Ittlingen, Foyer Erdgeschoss (Montag bis Freitag 08:00 Uhr bis 11:00 Uhr und zusätzlich donnerstags 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr) öffentlich zur Einsichtnahme aus.

Die ortsübliche Bekanntmachung erfolgt gleichzeitig im Internet. Die auszulegenden Unterlagen werden zusätzlich für die o.g. Dauer des Beteiligungszeitraums auf den Internetseiten

  • der Stadt Eppingen (www.eppingen.de) Rubrik Eppingen leben > Stadtentwicklung   und Stadtplanung > Beteiligung an aktuellen Planungen
  • der Gemeinde Gemmingen (www.gemmingen.eu) Rubrik Aktuelles > Öffentliche Bekanntmachungen > Bauleitplanverfahren
  • sowie der Gemeinde Ittlingen (www.ittlingen.de) Rubrik Leben > Flächennutzungsplan

eingestellt.

Zur fachlichen Erörterung der Planung steht Ihnen Herr Frenger (Leiter Geschäftsbereich Städtebauliche Entwicklung) unter Tel.: 07262/920-1139 gerne zur Verfügung.

Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist bei der Stadt Eppingen, der Gemeinde Gemmingen und der Gemeinde Ittlingen abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die 12. Änderung des Flächennutzungsplans unberücksichtigt bleiben.

Es wird darauf hingewiesen, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (UmwRG) in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 UmwRG gem. § 7 Abs. 3 S. 1 UmwRG mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:

  • Umweltbericht mit Untersuchungen zu den Schutzgütern Arten und Biotope/ Biologische Vielfalt/ Biotopverbund (Flächeninanspruchnahme, Auswirkungen auf Biotoptypen/ Lebensräume und Biotopfunktionen; Beeinträchtigung durch Bauarbeiten; Aufwertungsmaßnahmen), Boden (baubedingte Bodeneingriffe, Auswirkungen auf Bodenfunktionen- und -strukturen, Bodenversiegelung, Abschätzung der Havariegefahr), Wasser/ Grundwasser/ Überschwemmungsgebiete (Lage in Bezug auf Wasserschutzzonen und Überschwemmungsgebiete, Auswirkungen auf das Grundwasser, Oberflächengewässer und die Ausgleichsfunktion des Bodens im Wasserkreislauf, Abschätzung der Havariegefahr), Klima/ Luft/ Anfälligkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels (baubedingte Staubentwicklung, Eingriff in Offenlandbiotop, Auswirkungen auf Kleinklima und Kaltluftabflüsse, Bedeutung für angrenzende Siedlungslagen, Emissionen), Landschafts- und Ortsbild (Einsehbarkeit im Nah- und Fernbereich), Mensch, Gesundheit und Erholung (Auswirkung auf siedlungsnahe Erholung, baubedingte Belastungen, Emissionen), Kultur- und sonstige Sachgüter/ Denkmalschutz, Landwirtschaft/ Fläche (Bedeutung für die Landwirtschaft, Betroffenheit landwirtschaftlicher Betriebe) einschließlich deren Wechselwirkungen sowie naturschutzrechtlichen Bewertung (Eingriffs- und Ausgleichsregelung)
  • Artenschutzfachliche Konflikteinschätzung (Ermittlung der potentiellen Verbreitung, Habitateignung und Betroffenheit europarechtlich geschützter Arten (hier: Vögel, Fledermäuse))
  • Fachliche Stellungnahme zu Geruchsimmissionen (Abschätzung der zu erwartenden Geruchsbelastung durch die Pferdehaltung und Auswirkungen auf angrenzende Wohnbebauung)
  • Schallimmissionsschutztechnische Abschätzung (Abschätzung der zu erwartenden Geräuschemissionen)
  • Verkehrsuntersuchung (Prognose der Verkehrsentwicklung; Dimensionierung der Wirtschaftswege; Anbindung an das örtliche Straßennetz)
  • Umweltinformationen aus verfügbaren Stellungnahmen der Behörden und Träger öffentlicher Belange:

Das Regierungspräsidium Stuttgart weist in seiner Stellungnahme vom 17.10.2019 auf die Lage in einem Vorranggebiet für Landwirtschaft hin, sowie darauf, dass die Siedlungsentwicklung am Bestand auszurichten ist, stellt jedoch Bedenken gegen die Planung zurück.

Das Veterinäramt verweist in seiner Stellungnahme vom 23.10.2019 auf erforderliche Nebenbestimmungen zu der geplanten Reithalle und bittet um zusätzliche Angaben zum geplanten Offenstall.

Der Regionalverband Heilbronn-Franken weist in seiner Stellungnahme vom 04.10.2019 auf die Lage in einem Vorranggebiet für Landwirtschaft hin, trägt hierzu jedoch keine Bedenken vor.

  • Umweltinformationen aus verfügbaren Stellungnahmen der Öffentlichkeit:

Stellungnahmen vom 17.10.2019 mit Anregungen und Bedenken hinsichtlich Verkehrsbelastungen, Geruchsbelastungen, Erhöhung des Stechmückenvorkommens, artgerechter Haltung, Zersplitterung des Landschaftsbildes und dem Entzug von Lebensräumen für Tiere. Weiterhin wird um Überprüfung des Umweltberichtes und Darstellung der Lage der Ausgleichsflächen gebeten.

Holaschke

Vorsitzender vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft