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Flächennutzungsplan

Verwaltungsraum Eppingen: Stadt Eppingen - Gemeinde Gemmingen - Gemeinde Ittlingen

Ausschnitt Ittlingen

Flächennutzungsplan 2017 - Erläuterungsbericht

9. Änderung der 3. Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplans der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Eppingen – Gemmingen – Ittlingen

Öffentliche Bekanntmachung über die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Auslegung des Entwurfs zur 9. Änderung der 3. Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplans der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Eppingen – Gemmingen – Ittlingen gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB)

In seiner öffentlichen Sitzung am 27.06.2018 hat der Gemeinsame Ausschuss der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Eppingen - Gemmingen - Ittlingen die Beteiligung der Öffentlichkeit und die Auslegung des Entwurfs zur 9. Änderung der 3. Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplans der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Eppingen – Gemmingen – Ittlingen gemäß § 3 Abs. 2 BauGB beschlossen. Die Lage und der Umfang des Plangebiets sind dem nachfolgend abgedruckten Übersichtsplan zu entnehmen. Das Plangebiet befindet sich auf Gemarkung Rohrbach zwischen Rohrbach und Eppingen am Ortsverbindungsweg Zur Waldhohl. Die Zielsetzung besteht in der Schaffung der planungsrechtlichen Zulässigkeitsvoraussetzungen für einen Solarpark. Der Entwurf der 9. Änderung des Flächennutzungsplans liegt mit Begründung einschließlich Umweltbericht sowie den nach Einschätzung der Stadt wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen in der Zeit vom

23.07.2018 bis einschließlich 31.08.2018

während den üblichen Dienstzeiten im Rathaus Eppingen, Marktplatz 5, Geschäftsbereich Städtebauliche Entwicklung / Abteilung Stadtplanung, Aushang gegenüber Zimmer 214, 2. OG (Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und zusätzlich donnerstags von 13.30 bis 17.30 Uhr), im Rathaus Gemmingen, Foyer 1. Obergeschoss (Montag - Freitag 8.30 Uhr - 12.00 Uhr und zusätzlich dienstags von 15.00 Uhr - 18.00 Uhr) und im Rathaus Ittlingen, Foyer Erdgeschoss (Montag bis Freitag 08:00 Uhr bis 11:00 Uhr und zusätzlich donnerstags 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr) öffentlich zur Einsichtnahme aus.

Der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung und die auszulegenden Unterlagen werden gem. § 4a Abs. 4 BauGB zusätzlich auf die Internetseiten der Stadt Eppingen sowie der Gemeinden Ittlingen und Gemmingen eingestellt und stehen unter nachfolgenden Links für die o.g. Dauer des Beteiligungszeitraums zur Verfügung.

Eppingen:

http://www.eppingen.de/bauen-und-wohnen/stadtplanung/beteiligung-an-aktuellen-planungen.

Gemmingen:

http://www.gemmingen.eu/aktuelles/oeffentliche-bekanntmachungen/bauleitplanverfahren/flaechennutzungsplan-der-vereinbarten-verwaltungsgemeinschaft-eppingen-gemmingen-ittlingen/

Ittlingen:

http://www.ittlingen.de/index.php?id=168&L=0&sword_list[]=fl%C3%A4chennutzungsplan&no_cache=

Zur fachlichen Erörterung der Planung steht Ihnen Herr Frenger (Leiter Geschäftsbereich Städtebauliche Entwicklung) unter Tel.: 07262/920-1139 gerne zur Verfügung.

Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist bei der Stadt Eppingen, der Gemeinde Gemmingen und der Gemeinde Ittlingen abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die 9. Änderung des Flächennutzungsplans unberücksichtigt bleiben.

Es wird darauf hingewiesen, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (UmwRG) in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 UmwRG gem. § 7 Abs. 3 S. 1 UmwRG mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:

  • Umweltbericht mit Untersuchungen zu den Schutzgütern Arten und Biotope/ Biologische Vielfalt/ Biotopverbund (Inanspruchnahme Grünland, Auswirkungen auf angrenzende Gehölzbestände, Biotopflächen und Biotobverbund), Boden (baubedingte Bodeneingriffe, Auswirkungen auf Bodenfunktionen- und -strukturen, Bodenversiegelung, Havariegefahr), Wasser/ Grundwasser/ Überschwemmungsgebiete (Lage benachbarter Wasserschutzzonen, Auswirkungen auf das Grundwasser und die Ausgleichsfunktion des Bodens im Wasserhaushalt, Havariegefahr), Klima/ Luft (baubedingte Staubentwicklung, Eingriff in Offenlandbiotop, Bedeutung für angrenzende Siedlungslagen, Nutzung erneuerbarer Energien, Emissionen), Landschafts- und Ortsbild (Verlust prägenden Grünlands, grünordnerische Einbindung, Blickbeziehung Ravensburg, Reflektion/Blendwirkung), Mensch und Erholung (Auswirkung auf siedlungsnahe Erholung, baubedingte Belastungen, Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, Emissionen, Risiken durch Unfälle/ Katastrophen), Kultur- und sonstige Sachgüter (landwirtschaftliche Produktionsfunktion), Landwirtschaft/ Fläche (Altablagerung, Betroffenheit landwirtschaftlicher Betriebe, Nutzungsdauer) einschließlich deren Wechselwirkungen sowie naturschutzrechtlichen Bewertung (Eingriffs- und Ausgleichsregelung)
  • Artenschutzfachliche Konflikteinschätzung (Ermittlung der potentiellen Verbreitung, Habitateignung und Betroffenheit europarechtlich geschützter Arten (hier: Vögel, Totholzkäfer, Fledermäuse))
  • Auszug aus dem Altlastenkataster des Landratsamtes Heilbronn (Aussagen zu Standort und Größe der Fläche, Ursache und Art der Altlast, Art des früheren Betriebs, bisheriger Flächennutzung, Einstufung und Handlungsbedarf)
  • Umweltinformationen aus verfügbaren Stellungnahmen der Behörden und Träger öffentlicher Belange:

Das Regierungspräsidium weist in seiner Stellungnahme vom 30.05.2018 auf eine intensivere Auseinandersetzung mit den Zielen der Raumordnung des Landesentwicklungsplans Baden-Württemberg sowie des Regionalplans Heilbronn-Franken hin (Inanspruchnahme von Grünland, Lage in Regionalem Grünzug) sowie auf eine ausführlichere Darstellung der positiven Auswirkungen der Planung im Sinne des Klimaschutzes und der Nutzung erneuerbarer Energien. Weiterhin werden Bedenken hinsichtlich der Einstufung der Vorbelastung und Eignung als Landwirtschaftsfläche sowie der Betroffenheit von Landwirten geäußert.

Der Regionalverband Heilbronn-Franken weist in seiner Stellungnahme vom 18.05.2018 auf die Lage in einem Regionalen Grünzug hin. Die Ausnahmevoraussetzungen sind nach aktueller Sachlage jedoch gegeben.

  • Umweltinformationen aus verfügbaren Stellungnahmen der Öffentlichkeit:

Stellungnahme vom 19.05.2018 mit Anregungen und Bedenken hinsichtlich Flächenverbrauch und Landschaftszerschneidung, landwirtschaftlicher Nutzbarkeit der Fläche, Entwicklung der Fläche für Naturschutzzwecke und Auswirkungen der Planung auf den Wasserhaushalt unter Bezug auf die bestehenden Altablagerungen.

Holaschke

Vorsitzender vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft

Hier können Sie die dazugehörenden Unterlagen einsehen: